Klein Stuart - Die Geschichte einer ungewöhnlichen Familie – E.B. White

Mittwoch, 7. März 2018

Gilmore Girls Reading Challenge
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Der letzte Satz

But the sky was bright, and he somehow felt he was headed in the right direction.



Wer kennt nicht die Geschichte der kleinen, weißen Maus Stuart Little. Ich kannte sie vor allem von dem berühmten Film, der für mich besser als das Originalbuch abschneidet. Gelesen habe ich eine englische Version.

In die Familie Little wird der kleine Stuart als Maus hineingeboren. Weder seinem Bruder George, noch seinen Eltern stört es, dass er eine Maus ist. Ganz im Gegenteil, denn sie freuen sich immer wieder, wenn er durch seine Größe kleine Reparaturen durchführen kann. Nur die Hauskatze Snowball hat etwas gegen Stuart und versucht ihn los zu werden.
Stuart genießt alle Dinge des Lebens, daher nimmt er auch eines Tages bei einer Regatta im Central Park teil. Dort lernt er den Doktor Paul Carey kennen, der ein guter Freund von ihm wird.
Später rettet seine Familie den Vogel Margalo, die auch eine gute Freundin von Stuart wird und ihn sogar einmal vom Tod rettet. Doch eines Tages bekommt sie eine warnenden Brief, dass sie von einer befreundeten Katze von Snowball gefressen werden möchte. Daraufhin flieht sie ohne jemanden etwas zu sagen.
Stuart ist davon tief getroffen und beschließt sie zu suchen. Er fährt zu seinem Freund Dr. Carey, der ihm ein Modellauto leiht und fährt in Richtung Norden um sie zu suchen. In einem kleinen Ort trifft er auf ein kleines Mädchen, mit dem er auf einem Teich Kanufahren wollte. Doch leider wurde kurz davor das Kanu kaputt. Stuart trauert darüber und das Mädchen geht wieder nach Hause.
Stuart bekommt am nächsten Tag neuen Mut und macht sich wieder auf die Suche nach seiner Freundin Margalo.

Das Ende des Buches hat mich ein bisschen überrascht. Im Grunde wird hier mitten in der Geschichte abgebrochen. Das konnte mich leider nicht begeistern. Aber im Großen und Ganzen war das Buch ganz ok.

3 von 5 Kaffeetassen


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Briefe an einen jungen Dichter – Rainer Maria Rilke

Mittwoch, 28. Februar 2018

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Der letzte Satz

Möchte das Jahr, das bevorsteht, Sie darin erhalten und bestärken.



Ich wusste nicht genau was mich erwartet, aber es war einfach nur schön die Briefe zu lesen. Nicht immer der Inhalt, aber die Ausdrucksweise war einzigartig.

In dem Buch wurden zehn Briefe von Rainer Maria Rilke an den jungen Dichter Franz Xaver Kappus gesammelt. Kappus bittet Rilke um dessen Einschätzung seiner Werke und um ihm literarische Ratschläge zu geben.
Welche Themen hier aber aufgegriffen werden, mit dem rechnet man nicht.
Es geht um das Leben, die Liebe, die Kunst und auch die Einsamkeit. Rilke erzählt seinem Freund seine Einschätzungen über diese Themen und das ist einfach nur großartig zu lesen. Man fühlt sich als wäre man selbst bei dem Wortwechsel dabei und wünscht sich aber auch öfters, auch die Briefe von Franz Xaver Kappus lesen zu dürfen.

Für mich war dieses Buch überraschend gut und die Themen sind nach wie vor aktuell und wichtig. Eine klare Weiterempfehlung.

4 von 5 Kaffeetassen


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Von Mäusen und Menschen – John Steinbeck

Dienstag, 27. Februar 2018

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Der letzte Satz

Was zum Teufel ist denn mit den beiden los?



Mein erster Roman von John Steinbeck und ich bin begeistert! Obwohl es sich hier um eher eine kurze Geschichte handelt, wird man sofort mitgerissen. Ich habe das Buch in einem ausgelesen.

George und Lennie, zwei Wanderarbeiter, sind gerade wieder auf dem Weg zu einer neuen Arbeitsstellen. Lennie ist geistig ein wenig zurückgeblieben, aber ein gutmütiger und ehrlicher Mensch, der es genießt mit seinem Freund George durch die Staaten zu spazieren. Er liebt alles was weich ist und möchte es immer berühren, bzw. streicheln. Da er aber auf Grund seiner Körperstatur große Kraft in seinen Armen hat, tötet er öfters kleine Tiere aus Versehen.
Auch bei ihrer letzten Arbeitsstelle musste sie fliehen, da Lennie eine Frau ohne Einverständnis berührte. Die beiden wandern gerade zu ihrer nächsten Farm, übernachten aber davor noch an einem Flussufer. Fall Lennie wieder in Schwierigkeiten gerät, soll er sich hier verstecken bis George in abholt.
Als die beiden auf der neuen Farm ankommen, versucht George einen guten Eindruck zu machen, ohne dass Lennie seinen Mund aufmacht. Doch das macht alle ein wenig misstrauisch. Die beiden werden trotzdem gut aufgenommen und arbeiten hart. Sie möchten für ein eigenes Land sparen, auf dem es eine Kaninchenfarm für Lennie gibt.
Doch eines Abends geht der Juniorchef auf Lennie los. Lennie erträgt die ersten Schläge tapfer, doch dann fordert ihr George auf sich zu wehren. Lennei fasst die Hand von Curley und zermalmt sie ohne es zu merken. Sie vertuschen die Situation und erzählen er sei mit seiner Hand in eine Maschine geraten. Doch seine Frau glaubt dies nicht und sucht immer wieder Kontakt zu den Arbeitern, auch weil sie sich langweilt.
Slim, der Rosspfleger, hat einen trächtigen Hund, der bald darauf Junge bekommt. Um Lennie glücklich zu machen, schenkt er ihm einen Welpen. Lennie verbringt jede freie Minute bei dem kleinen Hund, doch eines Tages streichelt er ihn zu fest und der Hund stirbt. In diesem Augenblick kommt Curleys Frau zu ihm. Sie redet ihm gut zu und fordert ihn auf ihr weiches Haar zu streicheln. Anfangs versucht sich Lennie noch zusammenzureißen, doch dann greift er kräftig zu. Die Frau beginnt zu schreien, Lennie gerät in Panik und schüttelt sie so fest, dass er ihr das Genick bricht. Er steht unter Schock und flieht zu dem Flussufer.
Als die Arbeiter die tote Frau entdecken, machen sie sich auf die Jagd nach Lennie. Doch George kommt ihnen zuvor, redet Lennie gut zu und versucht ihn zu beruhigen. Noch bevor die Arbeiter in lynchen wollen, tötet George Lennie mit einem Genickschuss um ihn zu schützen.

Eine wirklich tragische Geschichte die zum Nachdenken anregt. Man empfindet beim Lesen so viel Mitgefühl für den großen, starken Lennie, doch innen drinnen noch eine Kind ist. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und kann sie nur jedem weiterempfehlen.

5 von 5 Kaffeetassen


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Emma – Jane Austen

Montag, 26. Februar 2018

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Der letzte Satz

Aber trotz dieser scheinbaren Mängel wurden die Wünsche, die Hoffnungen, das Vertrauen und die Voraussagen der kleinen Gruppe der treuen Freunde, die an der Zeremonie teilnahmen, durch das vollkommene Glück des Ehebundes aufs beste bestätigt.



Nachdem ich von "Stolz und Vorurteil" begeistert war, habe ich mich auf dieses Werk schon gefreut. Doch leider konnte es mich nicht mitreißen. Die Geschichte konnte mich einfach nicht fesseln.

Emma Woodhouse lebt zusammen mit ihrem Vater Mr. Woodhouse in den kleinen Ort Highbury. Sie hält nicht viel vom Heiraten, sondern hilft lieber den anderen einen Ehemann zu finden. So auch ihrer Erzieherin, die anfangs ihren Mann Mr. Weston heiratet. Emma's neues Projekt ist Harriet Smith, ein Mädchen aus nicht so guten Verhältnissen. Sie sucht sich dazu Mr. Elton aus, mit dem sie Harriet verkuppeln möchte, obwohl ihr einige davon abraten. Harriet hat nämlich auf Grund von Emmas Zureden schon einen Heiratsantrag von Mr. Martin abgelehnt. Doch die Ehe von Mr. Elton und Harriet kommt nicht zu Stande - stattdessen heiratet er eine flüchtige Bekannte. Harriet ist am Boden zerstört.
Mr. Elton und seine neue Ehefrau nehmen in der Gesellschaft teil und alle sind nicht sehr begeistert von der neuen Frau. Auch Miss Bates und Jane Fairfax kommen neu in das Dorf. Emma ist sehr eifersüchtig auf die junge, hübsche und vor allem sehr talentierte junge Dame. Eine Freundschaft zwischen den beiden scheint ausgeschlossen. Zusätzlich stoßt auch noch der Sohn von Mr. Weston Frank Churchill dazu. Er und Emma verstehen sich auf Anhieb sehr gut und Emma verliebt sich
sogar fast. Auf einem Ball wird Harriet tief beleidigt, da sich Mr. Elton weigert mit ihr zu tanzen. Doch Mr. Knightley fordert sie zum Tanzen auf. Emma dankt ihn dafür herzlich und entdeckt erste Gefühle für ihn.
Bei einem Spaziergang nach Hause wird Harriet von Zigeunerin angegriffen und Frank Churchill eilt ihr zu Hilfe und rettet sie. Wenig später erzählt Harriet Emma von einem Mann in den sie verliebt ist. Emma nimmt an dass es sich um Frank handelt und bestärkt sie zu dieser Liebe.
Kurze Zeit später erfährt das Dorf, dass Jane Fairfax und Frank Churchill schon seit längerem verlobt sind und dies geheimgehalten haben. Emma hat große Angst dies Harriet zu sagen, doch diese erklärt Emma, dass es sich bei ihrer Liebe nicht um Frank handelt, sondern um Mr. Knightley. Emma ist geschockt und merkt nun, dass sie schon seit längerem in Mr. Knightley verliebt ist.
Emma und Mr. Knightley verloben sich und Harriet ist für einige Wochen bei Emma's Schwester in London untergebracht. Doch nur wenig später erfährt sie, dass Harriet einen erneuten Antrag von Mr. Martin angenommen hat und nun auch ihr Glück findet. So gibt es am Schluss drei Hochzeiten, die nacheinander stattfinden.

Obwohl die Geschichte selbst nicht uninteressant wäre, konnte ich mich dafür nicht begeistern. Hin und wieder gab es Stellen wo ich mich richtig langweilte und mich auch zwingen musste weiterzulesen. Wirklich schade, aber vielleicht gefällt mir der Film dazu etwas besser.

3 von 5 Kaffeetassen

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Schwein gehabt, Knirps – Dick King-Smith

Montag, 15. Januar 2018

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Der letzte Satz

That'll do.



Das Buch ist bei uns als "Ein Schweinchen namens Babe" bekannt. Natürlich hab auch ich den Film als Kind dazu gesehen und war immer begeistert davon. Bei diesem Buch habe ich es auf englisch gewagt, was ich jedoch bereue.

Der Farmer Hogget gewinnt bei einem Schätzspiel das kleine Schweinchen Babe und somit lebt es ab sofort auf seinem Bauernhof. Seine Frau ist nicht gerade begeistert, freut sich jedoch auf einen saftigen Braten zu Weihnachten.
Babe wächst bei seiner Ziehmutter Fly auf - ein Schafshund. Sie ist für die Schafe von dem Bauernhof zuständig. Babe gefällt die Aufgabe und möchte auch auf die Schafe aufpassen und diese zurechtweisen. So ergibt es sich, dass Fly ihm alles Notwendige erklärt. Babe wird immer besser, denn er bittet die Schafe immer dies und das zu tun und schnauzt sie nicht an. Nachdem Babe die Schafe vor Schafsdiebe und ihren Hunden gerettet hat, darf es am Hof als Schafs-Schwein arbeiten.
Als es einen Wettbewerb für Schafshunde gibt, beschließt der Farmer Hogget Babe antreten zu lassen und es allen zu zeigen. Babe gewinnt mit 100 Punkten und alle jubeln ihm zu.

Ich mag die Geschichte sehr gerne, aber das Buch hat mich nicht ganz so begeistert. Vielleicht auch weil im Englischen einige Abkürzungen usw. verwendet wurden und es dadurch sehr schwer zu lesen war.

3 von 5 Kaffeetassen  


Gilmore Girls Reading Challenge