Die Clique - Mary McCarthy

Sonntag, 4. Juli 2021

Gilmore Girls Reading ChallengeGilmore Girls Reading Challenge


D
er letzte Satz
Sie fuhr weiter und beobachtete im Rückspiegel, wie er über die Straße ging, stehenblieb und eines der vielen Autos voll heimkehrender Trauergäste anzuhalten versuchte, die an ihm vorbei New York zustrebten.

Durch das Vorwort war ich ein wenig eingeschüchtert, bzw. war die Vorfreude betrübt. Muss aber auch zugeben, dass die Vorfreude einfach nur des Titels halber war. Leider konnte die Realität nicht mithalten.

Die Geschichten der acht Freundinnen, die wild durcheinander erzählt werden, konnten mich leider nur wenig überzeugen. Klar sind manche Stellen für die damalige Zeit recht anstößig und polarisieren, aber im Ganzen konnten die Geschichten nicht mithalten. Hin und wieder musste man auch angestrengt nachdenken, welche Person jetzt was schon erlebt hat, da es hier keinen roten Faden gibt. Einzig die Geschichten um Kay können hier einen roten Faden aufweisen. Aber das hat mir leider nicht gereicht.

Trotz Vorfreude kann ich hier nur wenige Punkte vergeben.

3 von 5 Kaffeetassen

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Othello - William Shakespeare

Dienstag, 1. Juni 2021



Der letzte Satz
Ich selbst eile zu Schiffe, um mit schwerem Herzen dem Staat diesen jammervollen Zufall vorzutragen.


Wie immer habe ich mich vorher nicht über den Inhalt des Buches informiert und muss somit auch sofort zugeben, dass ich den Inhalt von Orthello davor nicht wusste.

Unvoreingenommen konnte ich somit das Buch genießen. Denn mir hat Orthello sehr gut gefallen. Vor allem auch, dass dieses Werk von Shakespeare für mich persönlich wieder einmal einfach zu lesen war. Oder vielleicht, findet man einfach besser in die Geschichte ein als bei anderen Werken. Tod, Eifersucht und Schmerz sind wohl Standardwerte in Shakespeares Werken, wie auch hier.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und würde ich mit Sicherheit auch wieder einmal lesen.

5 von 5 Kaffeetassen

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Die Freistatt – William Faulkner

Mittwoch, 5. Mai 2021

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Der letzte Satz
Sie schloß die Puderdose, und mit den Augen unter ihrem eleganten neuen Hut schien sie den Wellen der Musik zu folgen, sich aufzulösen in die ersterbenden Klänge, hin über den Teich und den Halbkreis von Bäumen gegenüber, wo in düsteren Abständen die toten Königinnen sannen, ruhevoll aus geflecktem Marmelstein, und hinauf in den Himmel, der hingestreckt lag und besiegt in der Umarmung der Jahreszeit des Regens und des Todes.


Unter dem Titel konnte ich mir ehrlich gesagt gar nichts vorstellen, daher war es gut, dass es am Anfang eine kurze Einleitung gab.

Aber trotz der Einleitung war es für mich anfangs schwer in die Geschichte reinzufinden. Es waren zu viele Charaktere auf einmal durcheinander und jeder hat jedem anders bezeichnet. Aber nach kurzer Zeit findet man dann doch in die Geschichte rein und kommt auch eigentlich ganz schnell durch.
Grundsätzlich hat mir die Geschichte nur mäßig gefallen. Es ging nur um Gewalt, Prostitution und Mord. Nicht unbedingt angenehme Themen, welche in diesem Buch auch schnell erzählt waren.

Das Buch war in Ordnung, aber nichts Außergewöhnliches.

3 von 5 Kaffeetassen

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Eine Geschichte aus zwei Städten – Charles Dickens

Donnerstag, 8. April 2021

















Der letzte Satz
Es ist etwas weit, weit Besseres, was ich tue, als was ich je getan habe; und die Ruhe, in die ich eingehe, ist eine weit, weit bessere, als mir je zuteil wurde.


Bei Dickens bin ich mir immer ein wenig uneins. Die Weihnachtsgeschichte finde ich toll - Große Erwartungen hat mich hingegen enttäuscht und genauso ist es bei diesem Werk.

Eigentlich könnte ich komplett die gleiche Bewertung wie bei Große Erwartungen verwenden. Einige Abschnitte waren gut und unterhaltsam, aber viele Stellen haben sich eher gezogen und waren für mich langweilig. Die Sprache macht hier natürlich sehr viel aus; dadurch waren manche Stellen noch langwieriger.

Meine Bewertung fällt gleich aus wie bei dem schon oben genannten Buch von Dickens. Grundsätzlich gut - mehr aber auch nicht. Dickens ist wohl nicht ganz mein Fall.

3 von 5 Kaffeetassen

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Verstand und Gefühl – Jane Austen

Donnerstag, 11. März 2021





















D
er letzte Satz
Zwischen Barton und Delaford herrschte der rege Umgang, den eine starke familiäre Bindung ganz von selbst mit sich bringt und man sollte es für ein nicht unerhebliches Verdienst und Glück von Elinor und Marianne halten, daß sie ohne Mißklang miteinander lebten oder ohne eine Abkühlung zwischen ihren Männern hervorzurufen, obwohl sie Schwestern waren und fast in Sichtweite voneinander wohnten.

Von meinem dritten Buch von Jane Austen habe ich mir nach "Emma" nicht allzu viel erwartet. Und meine Erwartungen sind auch erfüllt worden.

Eine Geschichte über drei Schwestern, wobei zwei davon im heiratsfähigem Alter sind und auch gewillt sind sich zu verheiraten. Leider war dies schon die gesamte Geschichte. Grundsätzlich muss ich eingestehen, dass es manchmal recht amüsant war aber die meiste Zeit zieht sich die Geschichte dahin. Zum Schluss werden natürlich alle glücklich und bekommen genau den Mann den sie wollen bzw. brauchen.

Der Roman ist natürlich wieder wunderbar geschrieben, aber die Story konnte mich leider nicht überzeugen.

3 von 5 Kaffeetassen

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