So fängt es an: »Barrabas kam auf dem Seeweg in die Familie...«

So fängt es an: »Barrabas kam auf dem Seeweg in die Familie...«

Sie stiegen still hinab in die lärmenden Straßen, unzertrennlich und glücklich, und wie sie im Sonnenschein und im Schatten dahingingen, eilten und stürmten die Lärmenden und die Geschäftigen, die Anmaßenden und die Eigensinnigen und die Eitlen ungestüm an ihnen vorüber und machten ihr gewöhnliches Getöse.
Zeit zu gehen.
Ja, ich will alles so machen, daß sogar er mit mir zufrieden sein soll …
Sie fuhr weiter und beobachtete im Rückspiegel, wie er über die Straße ging, stehenblieb und eines der vielen Autos voll heimkehrender Trauergäste anzuhalten versuchte, die an ihm vorbei New York zustrebten.
Durch das Vorwort war ich ein wenig eingeschüchtert, bzw. war die Vorfreude betrübt. Muss aber auch zugeben, dass die Vorfreude einfach nur des Titels halber war. Leider konnte die Realität nicht mithalten.
Die Geschichten der acht Freundinnen, die wild durcheinander erzählt werden, konnten mich leider nur wenig überzeugen. Klar sind manche Stellen für die damalige Zeit recht anstößig und polarisieren, aber im Ganzen konnten die Geschichten nicht mithalten. Hin und wieder musste man auch angestrengt nachdenken, welche Person jetzt was schon erlebt hat, da es hier keinen roten Faden gibt. Einzig die Geschichten um Kay können hier einen roten Faden aufweisen. Aber das hat mir leider nicht gereicht.
Trotz Vorfreude kann ich hier nur wenige Punkte vergeben.
3 von 5 Kaffeetassen